Frage eins: Welches Problem löst die App konkret? Zwei: Wie verdient sie Geld, und stimmt das mit meinen Werten überein? Drei: Welche Daten braucht sie wirklich? Vier: Wie komme ich wieder heraus? Fünf: Was ist mein Abbruchkriterium? Schreibe Antworten auf eine Notizkarte, prüfe sie nach drei Tagen Nutzung und entscheide bewusst, statt dich vom Gewohnheitszug mitziehen zu lassen.
Kamera, Mikrofon, Standort, Kontakte: Jede Erlaubnis ist ein Vertrauensvorschuss. Vergib nur, was zur Kernfunktion nötig ist, und ziehe temporäre oder einmalige Zugriffe vor. Viele Apps funktionieren hervorragend ohne dauerhafte Standortabfrage oder Kontaktzugriff. Prüfe in den Systemeinstellungen regelmäßig, was aktiv ist. Dokumentiere Überraschungen und schicke dem Support Fragen. Respektvolle Anbieter reagieren transparent und helfen dir, Grenzen klar zu ziehen.
Beginne ohne grelle Feeds: sanfter Wecker, Atemminute, kurzer Blick in einen kalenderbasierten Überblick statt Nachrichtenstrudel. Ein minimalistisches Widget zeigt nur Termine und Wetter. Nachrichten kommen gebündelt zur Mittagszeit. So setzt du den Ton: Absicht statt Alarm. Wer mag, ergänzt eine Dankbarkeitsnotiz. Beobachte nach zehn Tagen Schlaf, Stimmung und Antrieb. Wenn es leichter wird aufzustehen, bleibe dabei und feiere kleine Erfolge bewusst.
Nutze einen Fokus-Timer mit echten Pausen, einen lokalen Aufgabenplaner mit klaren Kontexten und einen ablenkungsfreien Editor. Messenger bleiben stumm, nur wichtige Kontakte durchbrechen den Filter. Dateien liegen strukturiert und synchronisieren respektvoll. Am Ende einer Session reflektierst du kurz Fortschritt und Hindernisse. Diese Architektur schützt den Flow, verkürzt Erledigungszeiten und reduziert Entscheidungsmüdigkeit. Berichte uns, welche Bausteine dir am meisten Rückenwind geben.